Sascha van Beek begrüßt neue Regeln zum Umgang mit dem Wolf Bundestag beschließt Änderung des Bundesjagdgesetzes zum besseren Schutz von Weidetieren
Der Deutsche Bundestag hat am 5. März 2026 das Gesetz zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes beschlossen. Damit werden neue Regeln geschaffen, um Wölfe künftig unter klaren und rechtssicheren Bedingungen zu bejagen. Der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Sascha van Beek begrüßt die Neuregelung ausdrücklich.
Für den Kreis Wesel habe das Thema besondere Bedeutung, betont van Beek. Als Wolfsgebiet sei die Region in den vergangenen Jahren immer wieder von Problemen im Zusammenhang mit Wölfen und der Tierhaltung betroffen gewesen. „Unsere Weidetierhalter brauchen verlässliche Unterstützung und endlich klare Regeln im Umgang mit dem Wolf“, so van Beek.
Der Schutz von Weidetieren bleibe eine zentrale Aufgabe. Herdenschutz durch Zäune und weitere präventive Maßnahmen sei weiterhin notwendig. Zugleich macht van Beek deutlich, dass Herdenschutz allein nicht in jedem Fall ausreiche. „Wo es wiederholt zu Rissen kommt oder Problemwölfe auftreten, muss schnelles und unbürokratisches Handeln möglich sein“, erklärt van Beek.
Nach seiner Einschätzung gibt die Gesetzesänderung Jägern und Behörden nun praktikable Instrumente an die Hand, um ein wirksames Wolfsmanagement sicherzustellen. Das helfe, Weidetiere besser zu schützen, Konflikte im ländlichen Raum zu entschärfen und die Akzeptanz für den Artenschutz zu erhalten.
Van Beek unterstreicht, dass es um einen fairen Ausgleich zwischen Wolfschutz, Nutztierhaltung und den Interessen der Menschen im ländlichen Raum gehe. „Der Wolf ist eine heimische Tierart und soll es auch bleiben. Aber Mensch, Nutztierhaltung und Wolf müssen in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht werden“, betont van Beek.
Hintergrund:
Mit der Änderung des Bundesjagdgesetzes können die Länder bei günstigem Erhaltungszustand revierübergreifende Managementpläne aufstellen, auf deren Grundlage die Bejagung nach regionalen Erfordernissen vorgenommen wird. Problemwölfe sollen zudem schneller und unbürokratischer entnommen werden können. Der präventive Herdenschutz bleibt dabei ein zentraler Baustein.