Aufbruchsstimmung nach dem CDU-Bundesparteitag

10.12.2018

Acht Delegierte aus dem Kreis Wesel waren in Hamburg mit dabei

Nervenaufreibend, historisch, optimistisch: Die drei Adjektive kennzeichnen die Stimmung bei den acht Delegierten des CDU-Kreisverbandes Wesel, die von Donnerstag bis Samstag am CDU-Bundesparteitag in Hamburg teilgenommen haben. Beherrschendes Thema waren die Wahlen zur Nachfolge Angela Merkels, die den Parteivorsitz nach 18 Jahren abgegeben hat.

Alle Delegierten beantworteten die Abschiedsrede Angela Merkels mit stehenden Ovationen. Damit würdigten sie die politischen Leistungen der Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzenden. Bei den anschließenden Wahlen und der Stichwahl um den Parteivorsitz setzte sich Annegret Kramp-Karrenbauer gegen Friedrich Merz und Jens Spahn durch. Für alle acht Weseler Delegierten ist klar: Nun gehe es darum, zusammen zu stehen sowie geschlossen und einig Politik der Zukunft zu gestalten. Das gesamte Führungsteam in Präsidium und Bundesvorstand biete dafür exzellente Voraussetzungen: Männer und Frauen, Ost und West, Jung und Alt, Sozial- und Wirtschaftsflügel sind hier vertreten. Diese Bandbreite repräsentiere die Bandbreite und Schlagkraft der CDU als letzte verbleibende Volkspartei in Deutschland. Einen Dank richtete die scheidende Bundesvorsitzende Angela Merkel auch an die hiesige CDU-Kreisvorsitzende Sabine Weiss, die nicht erneut für den Bundesvorstand kandidiert hat.

Neben Anträgen zum Grundsatzprogramm oder zur Sozialen Marktwirtschaft stand auch Antrag C 215 des CDU-Kreisverbandes Wesel mit der Überschrift „Krähenplage bekämpfen“ zur Abstimmung. Die Antragskommission empfahl die Überweisung an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur weiteren Behandlung. Dieser Empfehlung folgte der Parteitag.  Der Antrag fordert Lösungen, die zu einer Beendigung des landesweiten Problems führen. Die CDU begründet dies damit, dass der Lärm und die großen Mengen an Kot zu Umweltbelastungen führen, die auch gesundheitsgefährdend sein können. Der Kreisverband nennt beispielhaft besonders betroffene Bereiche wie Marktplätze, Schulhöfe und -wege, Friedhöfe, Biergärten und andere beliebte Treffpunkte mit altem Baumbestand, die von Krähenkolonien bevölkert werden.