Karl-Heinz Florenz kandidiert nicht mehr

Der Neukirchen-Vluyner Europaabgeordnete Karl-Heinz Florenz wird seine Tätigkeit im Europäischen Parlament zum Ende dieser Wahlperiode 2019 beenden. Dies gab er anlässlich der Sitzung des CDU Bezirksvorstands am Freitag in Krefeld bekannt.

„Europa war fast 30 Jahre meine große Passion, aber jetzt ist die Zeit gekommen, der jungen Generation den Staffelstab zu übergeben. Große Errungenschaften in der Klima- und Abfallpolitik sowie in der Tabakkontrolle haben meine politische Laufbahn zu einer sehr erfolgreichen gemacht. Dabei standen die Anliegen des Niederrheins, durch seine Grenzlage und in der Mitte Europas, immer im Zentrum meines Handelns. Ich bedanke mich bei den Niederrheinern und bei den Redaktionen am Niederrhein für die langjährige Treue und Unterstützung“, so Karl-Heinz Florenz.
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Heinz Breuer folgt auf Ulrike Giesen-Simon

Heinz Breuer ist neuer Vorsitzender der Senioren Union im CDU-Kreisverband Wesel. Der Hamminkelner wurde mit einem grandiosen Ergebnis (121 Ja-Stimmen der 124 anwesenden Delegierten, keine Nein-Stimmen) zum Nachfolger von Ulrike Giesen-Simon gewählt, die bei der Kreisdelegiertentagung nach zehn Jahren im Amt nicht erneut kandidierte und sich in ihrem Tätigkeitsbericht bei allen Mitstreitern für die gute Zusammenarbeit bedankte: „Es hat sehr viel Spaß gemacht“, unterstrich die Dinslakenerin. Wie groß die Wertschätzung ihrer Arbeit ist, bewies das Treffen im Sonsbecker Waldrestaurant Höfer: In Anerkennung ihrer Verdienste wurde Ulrike Giesen-Simon zur Ehrenvorsitzenden der Senioren Union im Kreis ernannt.

Die Erfolge ihrer Arbeit machte Marie-Luise Fasse als Ehrenvorsitzende des CDU-Kreisverbandes in ihrer Laudatio deutlich: Seit ihrem Eintritt in die CDU (1994) und in die Senioren Union (2001) habe sich Ulrike Giesen-Simon in verschiedenen Gremien auf Kreis-, Bezirks- und Landesverbandsebene engagiert. Im Bewusstsein, dass Kommunalpolitik den Menschen an jedem Tag begegnet und sie dadurch direkt betrifft, habe sie Schwerpunkte in den Bereichen Senioren, Soziales und Umwelt gesetzt. „Sie hat Politik nicht zur eigenen Profilierung gemacht sondern wegen der Möglichkeit, zu gestalten. Um Inhalte, Notwendigkeiten und Prinzipien zu vermitteln. Mit Sachverstand. Kollegial. Erfolgreich“, brachte es Marie-Luise Fasse auf den Punkt.
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70. Kreisparteitag – kurzweilig und interessant

„Ihr seid Spitze!“ Ihr – die Christdemokraten zwischen Hamminkeln und Moers, zwischen Schermbeck und Sonsbeck. Dieses große Kompliment machte Sabine Weiss, Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes und Bundestagsabgeordnete für den Kreis Wesel, ihren Parteifreunden aus gutem Grund: „Wir haben fast alles erreicht, was wir erreichen wollten“, so Weiss in ihrem Jahresbericht beim 70. Kreisparteitag in der Niederrheinhalle Wesel. Die Ziele und Ansprüche, die sich die Christdemokraten im Kreis vor einem Jahr gesetzt hatten, wurden größtenteils erfüllt. Das Fundament für diese Erfolge sei klar erkennbar: „Es gibt kein Störfeuer aus den eigenen Reihen, sondern Einigkeit innerhalb der Partei. Das ist nicht selbstverständlich“, so Sabine Weiss. „Aber wir im Kreis Wesel haben erneut bewiesen, dass wir eine CDU-Familie sind, die – wenn es darauf ankommt – geschlossen und vereint zusammensteht“.

Herausforderungen habe die Union tatkräftig angenommen und erfolgreich gemeistert, beschreibt Sabine Weiss und nennt vier Eckpunkte: „Armin Laschet ist unser neuer und bisher sehr erfolgreicher Ministerpräsident. Rot-Grün ist abgewählt. Damit hat nun endlich die Politik des Versagens auf ganzer Linie unter Frau Kraft ein Ende gefunden. Charlotte Quik konnte – auch dank ihres engagierten Wahlkampfes – ihren Wahlkreis direkt holen. Damit ist ihr Wahlkreis und darüber hinaus der ganze Kreis nun bestens in Düsseldorf vertreten“. Dass Simone-Tatjana Stehr, Ingo Brohl und Rainer Groß trotz sehr guter, innovativer und sehr engagierter Wahlkampfstrategien, großem Einsatz und hochmotivierter Wahlkämpfer den Einzug ins Düsseldorfer Parlament verpassten, sei bedauerlich. „Es ist sehr schade, dass der neue Landtag auf Euch verzichten muss“, betonte die Kreisvorsitzende.

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Weiterhin mit 3 Abgeordnete im Bundestag

Die Wählerinnen und Wähler im Kreis Wesel haben Stabilität und Kontinuität gewählt.
Sabine Weiss kann den Wahlkreis 113 zum dritten Mal in Folge direkt holen, auch Kerstin Radomski gewinnt den Wahlkreis 114 direkt und Marie-Luise Dött zieht über die Liste für den Wahlkreis 117  in den Bundestag: Der Kreis Wesel ist damit wieder mit drei starken CDU-Stimmen in Berlin vertreten.

„Ich danke allen Wählerinnen und Wählern herzlich für ihr Vertrauen und ihre Stimme für die CDU“, so die CDU-Kreisvorsitzende Sabine Weiss: „Das gute Wahlergebnis ist uns Wiedergewählten Ansporn und Verpflichtung zugleich, auch weiterhin für eine starke Heimat und bestmögliche Bedingungen für die Niederrheiner zu kämpfen.“

„Nur durch den engagierten und unermüdlichen Einsatz der Parteimitglieder ist dieses tolle Wahlergebnis möglich geworden. Mein besonderer Dank gilt daher allen Parteimitgliedern und Unterstützern, die uns Kandidaten in den letzten Wochen und Monaten beherzt und tatkräftig zur Seite gestanden haben“, so die CDU-Kreisvorsitzende.

Auf der Basis des klaren Wählerauftrages werden sich die CDU-Abgeordneten in die nun anstehende Bildung einer stabilen Regierungsmehrheit einbringen. Ob am Ende des Weges ein „Jamaika-Bündnis“ stehe, werde sich zeigen. „Die Gespräche werden nicht leicht“, so Sabine Weiss. Allerdings zeige sich gerade am Niederrhein im Weseler Kreistag, dass eine erfolgreiche und konstruktive Zusammenarbeit von CDU, Bündnis 90/Die Grünen sowie FDP (hier mit VWG) möglich sei. Selbstverständlich seien auf Bundesebene ganz andere Rahmenbedingungen zu erfüllen. „Mit ganzer Kraft wird die CDU daran arbeiten, die AfD inhaltlich zu stellen und verlorene Wähler zurückzugewinnen“, so Sabine Weiss.

Anika Zimmer Bundesvorstandsmitglied der Frauen Union

Das kam für viele überraschend. Die Vorsitzende der Frauen Union der CDU Kreis Wesel Anika Zimmer wurde am vergangenem Wochenende in Braunschweig von der Bundesdelegiertenversammlung in den Bundesvorstand der Frauen Union Deutschlands gewählt. Die 37jährige Christdemokratin aus Hünxe trat als Newcomerin zum ersten Mal für die Wahl in das höchste Gremium der Frauen Union an und erhielt direkt das siebtbeste Ergebnis aller 20 Kandidatinnen.

Die stellvertretende FU-Vorsitzende Sabine Krüger gratuliert im Namen des Kreisvorstands: „Die Frauen Union Kreis Wesel ist sehr stolz auf ihre Vorsitzende. Sie hat die Frauen Union auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene in den letzten Jahren entschieden mitgestaltet. Wir wünschen ihr viel Kraft, Mut und Ausdauer für ihre neuen Aufgaben in Berlin.“ Auch der CDU Kreisvorstand, dem Anika Zimmer als Beisitzerin angehört, gratulierte ganz herzlich. Kreisgeschäftsführer Josef Elsemann: „Der CDU Kreisverband ist auf allen Parteiebenen und auch in den Vereinigungen hervorragend vertreten. Die Wahl von Anika Zimmer ist auch ein sehr gutes Beispiel für die Wertschätzung, die der CDU Kreisverband Wesel genießt.“

„Ich freue mich über das tolle Wahlergebnis und bin stolz, dass ich nun diesem Gremium auf Bundesebene angehöre. Ich blicke motiviert, aber auch demütig auf diese neue und verantwortungsvolle Aufgabe. “, erklärte Anika Zimmer und danke gleichzeitig für die vielen Glückwünsche zu ihrer Wahl in den Bundesvorstand.

Norbert Lammert unterstützt Marie-Luise Dött

v.l. Norbert Lammert mit Marie-Luise Dött, Rainer Hagenkötter und Fabian Schneider

Die Bundestagswahl 2017 rückt näher – doch vier Wochen vor der Abstimmung über die Zusammensetzung des Parlaments wissen nach einer taufrischen Umfrage 46 Prozent der Wahlberechtigten noch nicht, wo sie auf dem Stimmzettel ihr Kreuzchen machen werden. 48 Prozent der Befragten sind sich auf der anderen Seite sicher, den Ausgang der Wahl bereits zu kennen. Eine faszinierende Konstellation, meint Professor Dr. Norbert Lammert (CDU). Oder aber sei das ein Ausdruck der Oberflächlichkeit, mit der allzu viele Menschen hierzulande der politischen Verantwortung begegnen, die auch in ihren Händen als Wählerinnen und Wählern liegt? Denen, die lieber an der Seite stehen als sich in der und für die Gesellschaft zu engagieren, redete der Bundestagspräsident eindringlich ins Gewissen: Die demokratischen Rechte der Menschen in Deutschland seien nach wie vor die Ausnahme. Im so gut wie vollbesetzten Ledigenheim Dinslaken fand er bei seiner eloquenten, nachdenklichen Rede sehr aufmerksame Zuhörer. Weiterlesen