Sabine Weiss reagiert auf Aussagen des SPD-Kanzlerkandidaten

Verübt Bundeskanzlerin Angela Merkel einen „Anschlag auf die Demokratie“, weil sie sich vor inhaltlichen Aussagen drücke und damit eine geringere Wahlbeteiligung in Kauf nehme? Kanzlerkandidat Schulz hat das auf dem SPD-Parteitag behauptet. Ein Vorwurf – so absurd, dass man ihn beinahe kurzerhand ignorieren könnte. Doch das wäre falsch, meint Sabine Weiss, CDU-Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Wesel und Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Wesel. Denn angesichts der weltweit zahlreichen Angriffe auf die Demokratie mit vielen Toten und Verletzten sei die Wahl dieses Begriffes durch den SPD-Kanzlerkandidaten im besten Fall unüberlegt, im schlimmsten schlichtweg unwürdig und übel. Umso deutlicher müsse Schulz‘ Angriff zurückgewiesen werden. Seine Attacke zeige die Verzweiflung des Spitzenkandidaten. Die vorgebrachten Argumente seien haltlos. Gerade die gestiegene Wahlbeteiligung bei den drei jüngsten Landtagswahlen habe gezeigt, wie falsch Schulz mit seiner Behauptung liege. Sabine Weiss: „Der CDU ist es im intensiven Dialog gelungen, die Wählerinnen und Wähler von ihrer Politik zu überzeugen“. Dass die SPD bei in Saarland, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen so schlecht abgeschnitten habe, führe jetzt offensichtlich dazu, dass ihr Kanzlerkandidat die Nerven verliert.