13. August 2011: 50 Jahre Mauerbau
Freitag, 08. Juli 2011 um 11:53 Uhr
Kreisvorsitzende Marie-Luise Fasse zum 50. Jahrestag des Mauerbaus
Vor genau 50 Jahren -am 13. August 1961 -errichtete das SED-Regime die Berliner Mauer und schloss die Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland. Familien und Freunde wurden rigoros voneinander getrennt. Besuche von Ost nach West waren über fast 30 Jahre nur noch mit polizeilicher Einzelgenehmigung möglich. Wer die erzwungene Trennung sowie die Zwänge und Repressalien in der DDR nicht akzeptieren konnte und die Flucht wagte, hatte mit schwersten Folgen zu rechnen: langjährige Haftstrafen unter harten Bedingungen, Zwangsadoptionen der Kinder oder Tod an Mauer und Stacheldraht.
Trotz der räumlichen Entfernung haben viele Niederrheiner eigene Erfahrungen mit dem Symbol für Unfreiheit gehabt. CDU-Kreisvorsitzende Marie-Luise Fasse: „Es war immer ein bedrückendes Gefühl, bei Besuchen in Ost-Berlin oder in der damaligen DDR von schwer bewaffneten Grenzschützern kontrolliert zu werden. Wir hatten das Glück, dass wir im freien Teil unseres Vaterlandes leben durften und haben diejenigen bewundert, die trotz aller Gefahren den Weg in den Westen suchten."
Fasse möchte, dass Mauer und Stacheldraht nicht vergessen werden, damit aus der Erinnerung an ein menschenverachtendes System die besondere Bedeutung der Wiedervereinigung erkennbar bleibt. „Es darf keine Verharmlosung geben und neue sozialistische Experimente brauchen wir auch nicht" erklärte die CDU-Kreisvorsitzende, die gerne daran erinnert, dass der CDU Kreisverband sofort nach dem Fall der Mauer Kontakt zu Christdemokraten in Salzwedel, in Seelow und in Thüringen aufgenommen hat.




























